Björn Sänger
Björn Sänger

Vita

 

Björn Sänger wurde am 10. April 1975 in Kassel geboren. Er ist verheiratet und lebt in Ahnatal.

 

Von 1981 bis 1985 besuchte er die Helfenstein-Grundschule in Ahnatal, im Jahr 1985 wechselte er auf die Albert-Schweitzer-Schule (Gymnasium) in Kassel, die er mit dem Bestehen des Abiturs 1994 mit den Leistungskursen Gesellschaftskunde und Mathematik verließ.

 

Von 1994 bis 1998 studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel. Mit einer Diplomarbeit zum Thema "Optimierung der Existenzgründungsförderung" schloß er das Studium als Diplom-Ökonom ab.

 

Im Jahr 1996 gründete er mit zwei Partnern die Unternehmensberatungsgesellschaft "Sänger, Schwartz & Partner Unternehmensberater", deren Partner er seither ist.

 

Von 1997 bis 1998 war er Referent des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung, Dr. Heinrich L. Kolb MdB. Von 1998 bis 2002 leitete er als persönlicher Referent das Büro von MdB Dr. Kolb.

 

2003 bis 2005 war er Partner der Marschollek, Lautenschläger und Partner AG.

 

Ab 2005 bis 2009 war er Geschäftsleitungsreferent beim Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) in Frankfurt / Main, dem viertgrößten deutschen Handwerksverband. Er war dort unter anderem für nationale und europäische Verbandsarbeit zuständig.

 

1991 trat Björn Sänger der Freien Demokratischen Partei und deren Jugendorganisation, den Jungen Liberalen (Julis), bei. In beiden Organisationen hatte und hat er eine Vielzahl von Funktionen inne. Bei den Julis war er Kreisvorsitzender im Landkreis Kassel und Bezirksvorsitzender des Bezirks Nordhessen, von 1992 bis 2007 war er Mitglied des Landesvorstandes der Julis Hessen, davon ab 1998 stellvertretender Landesvorsitzender, zunächst für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ab 2003 für Finanzen.

Sänger ist seit 1991 Mitglied des Kreisvorstandes der FDP im Landkreis Kassel, davon von 2004 bis 2006 stellvertretender Kreisvorsitzender. Seit 2006 steht er dem Kreisverband als Vorsitzender vor. Seit 1992 ist er Mitglied des Bezirksvorstandes der FDP Nord-/Osthessen, von 2003-2005 war er Mitglied des Landesvorstandes der FDP Hessen.

 

Im Jahr 2006 wurde er über die Liste der Liberalen Wählergemeinschaft Ahnatal in die Gemeindevertretung der Gemeinde Ahnatal gewählt. Ab 2010 war er auch Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses. Zur Kommunalwahl 2011 trat er nicht mehr auf einem aussichtsreichen Listenplatz an und schied aus dem Parlament aus.

 

Ebenfalls seit 2006 ist er Mitglied der Zweckverbandsversammlung der Kasseler Sparkasse.

 

Zur Bundestagswahl 2002 kandidierte Björn Sänger zum ersten Mal im Wahlkreis Waldeck, damals mit der Wahlkreisnummer 169, ebenso zur Bundestagswahl 2005, mit der Wahlkreisnummer 168. Mit der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt. Er vertrat die FDP-Bundestagsfraktion als ordentliches Mitglied im Finanzausschuss und als stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Er war in der FDP-Bundestagsfraktion für sämtliche Kapitalmarktthemen zuständig und betreute als federführender Berichterstatter für seine Fraktion 25 Gesetze in diesem Bereich, u.a. die Umsetzung von Basel III, die Umsetzung der AIFM-Richtlinie, die Umsetzung der OGAW-IV-Richtlinie, das Bankenrestrukturierungsgesetz sowie weitere Gesetze, mit denen die Finanzmarktarchitektur nach der Finanzkrise neu justiert wurde.

Von 2010 bis 2013 war Sänger stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrates der Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht (BaFin) und dort Mitglied des Haushalts- und Kontrollausschusses. Von 2011 bis 2013 war er stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe.

Durch das Verfehlen der 5%-Hürde der FDP bei der Bundestagswahl 2013, zu der er erneut im Wahlkreis Waldeck und als Spitzenkandidat der FDP Nord-/Osthessen antrat, ist er mit Ablauf der 17. Wahlperiode am 22. Oktober 2013 aus dem Deutschen Bundestag ausgeschieden.

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